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Kreisverband Gotha
Festveranstaltung „20 Jahre BRH Kreisverband Gotha“
Zu einer festlichen Veranstaltung lud der Vorstand Mitglieder und Gäste am 30. Juni 2010 in das Waldbahn Hotel nach Gotha ein.
Mit großer Freude begrüßte der Vorsitzende eine Delegation des Landesvorstandes mit dem Landesvorsitzenden und Schatzmeister, den Präsidenten des Thüringer Städte- und Gemeindebundes, den Landrat, Oberbürgermeister sowie Vertreter der Kooperationspartner Volkssolidarität und Urania.

Seine Festrede gestaltete der Vorstand als einen Abriss der zurückliegenden Jahre und hob besonders die Klärung von Altersrenten in den ersten 10 Jahren hervor. In 69 Verfahren vor den Sozial- und Arbeitsgerichten vertrat der langjährige Vorsitzende Jochen Klügel die Mitglieder und konnte dabei Nachzahlungen zwischen 19.000,00 und 40.000,00 DM erwirken. Bis heute wurden in 144 Verfahren bei den Sozialgerichten Nachzahlungen in Höhe von 165.768,00 Euro erstritten.
20 Jahre nach der Vereinigung unterscheiden wir immer noch nach einem Rentenrecht Ost und West, werden die Lebensleistungen der DDR- Bürger nicht anerkannt und erleiden dadurch schmerzhafte Ungerechtigkeiten. Deshalb müssen wir weiter intensiv um die Rentengerechtigkeit in Deutschland streiten. Dankbar sind die Mitglieder des Kreisverbandes für die klare Position der Bundesleitung und des Bundesvorstandes in diesen Fragen.
Neben den Fragen der Rentengerechtigkeit standen inhaltsreiche Mitgliederversammlungen mit Gästen des Europaparlaments, des Bundes- und Landtages sowie hochrangigen Vertretern der Öffentlichkeit in Kreis und Stadt im Mittelpunkt. Großer Beliebtheit erfreuen sich die jährlichen Busfahrten in die alten und neuen Bundesländer und die Weihnachtsfeiern.
Der Landesvorsitzende würdigte die erfolgreiche Arbeit des Kreisverbandes und hob hervor, dass wir in der Bundesleitung und im Bundesvorstand gute Verbündete haben. Bei der Auswertung der Bundesvorstandssitzung im Juni 2010 erläuterte er das beschlossene Eckpunktepapier sowie weitere Beschlüsse, die zur Gestaltung der inneren Einheit führen sollen.

In seinem Grußwort hob der Landrat Herr Gießmann besonders die Tatsache hervor, dass die Lebensleistung dieser Generation die Voraussetzungen für den heutigen Wohlstand geschaffen habe und die Lebensbiographien in Ost und West gleichermaßen anzuerkennen seien. Der BRH habe in den 20 Jahren nicht nur den Rentnern, sondern auch dem Landkreis gedient. Seinen Dank drückte er auch mit einer finanziellen Zuwendung für die Festveranstaltung aus.

„Gern erinnere ich mich an unsere inhaltsreichen Begegnungen in den zurückliegenden Jahren“, sagte der Präsident des Thüringer Städte- und Gemeindebundes Herr Brychcy. „In Thüringen hat der BRH einen guten Ruf, weil er bewusst an der Gestaltung des Landes mitarbeitet“.

Die aktive Mitarbeit im Seniorenbeirat der Stadt Gotha würdigte der Oberbürgermeister Herr Kreuch. „Wir wissen, dass wir uns auf den BRH verlassen können, dafür danke ich heute besonders“.
Für 20 bzw. 15 Jahre erfolgreicher Mitgliedschaft übergab der Vorstand an vier bzw. zwölf Mitglieder Ehrenurkunden und Blumen.
Mit dem gemeinsamen Kaffeetrinken und musikalischer Unterhaltung klang die gelungene Veranstaltung aus.
H. Basin
Ortsverband Eisenach
Ein Reisebericht
Eisenacher Seniorenverband-BRH trifft Bundesvorsitzenden
Zu schönster Sommerzeit hat eine starke Reisegruppe Eisenacher BRH-Mitglieder eine 5-tägige Busreise nach Schriesheim, einem Weinort am Neckar unternommen, um den Odenwald und ausgewählte Sehenswürdigkeiten kennenzulernen. Ein vielseitiges und anspruchsvolles Programm war zu bewältigen. Es beinhaltete vor allem Heidelberg, seine Geschichte und die erhaltene barocke Altstadt, eine Dampferfahrt auf dem Neckar, Speyer mit dem eindrucksvollen Kaiserdom, den ausgedehnten barocken Schlossgarten von Schwetzingen sowie Michelstadt, sein historisches Rathaus und die Wehranlage. Ein ganz besonderes Erlebnis war die geführte Besichtigung der gewaltigen Schlossruine hoch über Heidelberg, denn der ausgezeichnete und umsichtige Sonderführer war kein anderer als Dieter Berberich, der Bundesvorsitzende des BRH e.V., der in Heidelberg beheimatet ist.
I.Heilemann
Ortsverband Eisenach
Festveranstaltung zum 20-jährigen Bestehen

Die Mitglieder des Seniorenverbandes BRH begingen in feierlichem Rahmen das Gründungsjubiläum ihres Eisenacher Ortsverbandes. Mit ihnen erfreuten sich die geladenen Gäste aus dem Landtag, der kommunalen Verwaltung und dem Seniorenbeirat an den Wohlklängen, mit denen junge Musiker der Musikschule Eisenach die Veranstaltung begleiteten. In seiner Ansprache verwies Heinz Bocklisch auf die geglückte Gründung des Ortverbandes in der schwierigen Zeit des Umbruchs und gratulierte dazu den anwesenden Gründungsmitgliedern Brigitte Ruppert, Robert Wikener und Günther Nickol.

Da die vollzogene Wiedervereinigung tatsächlich von der Missachtung der Lebensleistung und der Fähigkeiten ehemaliger DDR-Bürger gekennzeichnet ist, musste das ständige Ziel der Arbeit des BRH vor allem in der Angleichung der Lebensverhältnisse, sowie der Löhne, Gehälter und Renten bestehen. Dass dieser Kampf bis heute und in Anbetracht der umfassenden Krise an Bedeutung nicht verloren hat, zeigt das offensichtliche Desinteresse der etablierten Partein an den diskriminierenden Zuständen und das verstärkte Bemühen, sich noch nach 20 Jahren auf den sogenannten „Unrechtsstaat DDR“ zu berufen. Mit politischem Willen, guter Haushaltspolitik und weniger Freizügigkeit gegenüber der Finanzwelt wäre nicht nur das Rentenunrecht zu beseitigen.
Im Anschluss sprachen Frau Fuckel, Vorsitzende des Eisenacher Seniorenbeirates, Frau Wolf, Abgeordneten der Linken im Landtag und Herr Nickol, Landesvorsitzender des BRH. Sie gratulierten zum Jubiläum, brachten eigene Gedanken zu den angeschnittenen Problemen und ermunterten zu weiterer erfolgreicher Arbeit. Glückwünsche vom Oberbürgermeister überbrachte Frau Apel, die 2. Beigeordnete.
Ingo Heilemann
  
Ortsverband Gera
BRH Ortsverband Gera feierte 20-jähriges Bestehen
Am 02.Juni dieses Jahres waren namhafte Gäste aus Politik, Verbänden und die Mitglieder des BRH Ortsverbandes Gera in die Gaststätte „Heinrichsbrücke“ gekommen, um das 20-jährige Bestehen des Ortsverbandes Gera zu feiern. Fast auf den Tag genau vor 20 Jahren am 29. Mai 1990 haben 13 Bürger der Stadt, die DDR bestand noch, den BRH Ortsverband gegründet. Gegenwärtig hat der Verband 168 Mitglieder. Herzlich begrüßt wurden Günter Nickol, Vorsitzender des Thüringer Landesverbandes, Dieter Arnold, Landesschatzmeister, Dieter Hausold, Landtagsabgeordneter und Vorsitzender des Geraer Stadtrates, Christiane Neudert, i.V. des OB und Sozialdezernentin, Vorsitzende von Sozial- und Seniorenverbänden sowie Mitglieder des Seniorenbeirates der Stadt Gera.
Die Kinder der Musikschule „Heinrich Schütz“ und des Goethegymnasiums Rutheneum begleiteten mit musikalischen Vorträgen die Feier und gaben der Veranstaltung einen feierlichen stimmungsvollen Rahmen. In seiner Festrede hat der Vorsitzende des BRH Ortsverbande Gera, Siegfried Schneider, eindrucksvoll und nachvollziehbar die Entwicklung des Ortsverbandes in den 20 Jahren seines Bestehens nachgezeichnet. Die Gründung des Ortsverbandes Gera fand in einer Zeit politischer und gesellschaftlicher Änderungen mit gravierenden Einschnitten in das Leben der Menschen statt. Sie suchten nach Orientierung und Perspektiven mit dem Ziel, sich schrittweise in den demokratischen Rechtsstaat zu integrieren. Sie fanden das im BRH! Warum? Weil er der einzige Verband ist, der sich ausschließlich mit den Problemen der Ruheständler und deren Hinterbliebenen befasste, von diesen geleitet wurde.
So war die Gründung des BRH Ortsverbandes Gera, die erste in Thüringen, die Antwort der älteren Generation auf die Herausforderungen jener Zeit. Diese waren im Einigungsvertrag und im neuen Rentenrecht enthalten. Mit der Aberkennung von Rentenanwartschaften für Mitarbeiter des öffentlichen Dienstes war der Hauptinhalt der beginnenden Verbandsarbeit des BRH bestimmt: Kampf gegen Rentenunrecht und für ein einheitliches Rentenrecht in ganz Deutschland! Dieser Kampf ist noch nicht zu Ende. Vor allem wegen der noch fehlenden Angleichung des Rentenwertes OST an den aktuellen Rentenwert WEST. Dank eines starken BRH auf Bundes-, Landes- und örtlicher Ebene war dieser Kampf erfolgreich! Viele Ungerechtigkeiten des Rentenrechtes wurden beseitigt und aufgehoben.
Zugleich entwickelte sich in dieser Zeit Schritt für Schritt auch ein interessantes, abwechslungsreiches breit gefächertes Verbandsleben. Es wurde geboren aus den vielen unterschiedlichen Interessen der wachsenden Mitgliederzahl nach Selbstbestätigung, Freude am Leben und guter Unterhaltung.
Thematisch anspruchsvolle abwechslungsreiche Mitgliederversammlungen mit namhaften Gästen aus Politik, Ökonomie und Kultur haben sich zu Markenzeichen der Verbandsarbeit entwickelt. Dazu gehören die vielen Reisen in das In- und Ausland, kulturell wertvolle Weihnachts- Silvester- und Frauentagfeiern, Herbstfeste, monatliche Stammtische, Frauentreffs, Spielnachmittage und auch Verkehrsschulungen für Senioren. Eingebettet in diese vielfältigen Verbandsaktivitäten sind die persönlichen Kontakte bei Jubilar-Ehrungen, Krankenbesuche und Teilnahme beim Abschied für immer.
So entstanden Gemeinschaftssinn, Solidarität und Freundschaften als Gegenmittel gegen zunehmende soziale Kälte und Vereinsamung im Alter. Das alles war nur mit einem starken BRH Ortsverband möglich!
Der Vorsitzende Siegfried Schneider würdigte das Ehrenamt und die aktive Mitarbeit und Mitgestaltung der Verbandsarbeit durch alle bisher in den Vorstand gewählten Mitglieder. In der heutigen Zeit wird das Ehrenamt immer wichtiger, um die Auswirkungen des Sozialabbaus, der Ökonomiesierung des Sozialen und der Entsolidarisierung der Gesellschaft entgegen zu wirken. Ein starker BRH ist erforderlich! Deshalb verstärkte Werbung neuer Mitglieder! Sie entscheidet früher oder später über den Fortbestand des BRH Ortsverbandes Gera. Mit Ausblick auf den Inhalt der Verbandsarbeit in den kommenden Jahren endete die Festrede und die Würdigung der erfolgreichen Verbandsarbeit.
Ganz am Ende stand das Zitat Goethes:“ Keine Kunst ist’s, alt zu werden, Kunst ist’s, das Alter zu meistern!“ Der BRH leistet dazu einen kleinen Beitrag!
Danach sprachen die Gäste Günther Nickol, Christiane Neudert und Dieter Hausold. Sie beglückwünschten den BRH Ortsverband Gera für seine erfolgreiche Arbeit zum Wohle der älteren Generation, wünschten weitere gute Jahre und bestärkten die Anwesenden, nicht nachzulassen im Kampf um soziale Gerechtigkeit und Solidarität. Die Grußadresse der Volkssolidarität wurde schriftlich übergeben. Die Feier wurde mit einem Programm der Kinder des Goethegymnasiums Rutheneum feierlich beendet.
Autor: S. Schneider
Ausschnitt aus der Thüringer Landeszeitung vom 01.Juni 2010
Ortsverband Suhl
Seniorenverband BRH zum Gespräch bei Bürgermeister Klaus Lamprecht

Mitglieder des Vorstandes des Suhler Seniorenverbandes BRH hatten unlängst Gelegenheit zu einem Gespräch mit dem Bürgermeister der Stadt Suhl Herrn Klaus Lamprecht.
Herr Karl-Heinz Weitz, Vorsitzender des Vorstandes, stellte den Ortsverband und seine Ziele vor und erläuterte dessen erfolgreiche Arbeit seit seiner Gründung im Jahr 1991. Herr Lamprecht zeigte sich sehr interessiert an den Darlegungen und hob die Vielseitigkeit der Arbeit mit Senioren unserer Stadt hervor, besonders würdigte er die Bedeutung der Koordinierungsgruppe von Verbänden und Vereinen, an deren Zustandekommen der BRH wesentlichen Anteil hat.
Es kam zu einem inhaltsreichen Gedankenaustausch, u. a. zu den Fragen:
Wie kann der Seniorenverband BRH seine Mitglieder und weitere Senioren noch wirksamer für kommunalpolitische Fragen unserer Stadt interessieren?
Was gibt es für Möglichkeiten den Verband weiter zu stärken, neue Mitglieder, vor allem „jüngere“ Senioren, zu gewinnen?
Wir erhielten durch dieses Gespräch eine Reihe von Anregungen, wie wir künftig unsere Arbeit noch besser den Bedürfnissen der älteren Generation entsprechend gestalten können.
Unser Bestreben ist es, bei den Senioren, die bisher noch nicht den Weg zu unserem Verband fanden, durch interessante Veranstaltungen Neugier zu wecken und bei ihnen die Erkenntnis zu vertiefen: Der BRH verspricht Sicherheit und Geborgenheit, da möchte ich dazu gehören.
Wir haben allen Grund, uns bei Herrn Lamprecht zu bedanken, dass er Zeit fand mit uns zusammenzutreffen.
Es sollte nicht der letzte Gedankenaustausch gewesen sein.
Dr. Edith Bauroth
Mitglied des Vorstandes
des Suhler Seniorenverbandes BRH
Ortsverband Eisenach
Empfang beim Marburger Oberbürgermeister
Die 45-köpfige Reisegruppe des Seniorenverbandes BRH Eisenach wurde von Herrn Mudersbach, Seniorenbeiratsmitglied der Partnerstadt, empfangen und auf der Rundfahrt durch die bergige Stadt begleitet. Sie besitzt mit ihren Vororten nicht nur die dreifache Fläche von Kassel, sondern neben vielen Sehenswürdigkeiten, einer hervorragend sanierten Altstadt, vor allem wichtige pharmazeutische Industrien und eine bedeutende Universität. Höhepunkt des Tages war zweifellos der Empfang im Rathaus. Der OB Egon Waubel, von der Einweihung eines jüdischen Friedhofs kommend, zeigte sich sehr erfreut über den Besuch aus Eisenach, „weil wohl seine Stadt ohne das Wirken der heiligen Elisabeth ein hessisches Bergdorf geblieben wäre“.
Sehr persönlich sprach er über die Verpflichtung heutiger Generationen, nie wieder den Ungeist des Faschismus und seine Verbrechen zuzulassen. Marburg mit seinen 20 000 Studenten 144 verschiedener Nationalitäten sei eine weltoffene Stadt, ein Ort der Vielfalt. Auf vielerlei Weise werde für gegenseitiges Kennenlernen, ein friedvolles Zusammenleben, für Respekt vor den Mitmenschen gesorgt. Davon zeuge auch das Bestehen der Blindenstudienanstalt. Leider sei die heutige Welt von Geldgier geprägt und der Diktatur der Finanzgewaltigen unterworfen, wogegen sich die Politik ohnmächtig zeige. Bedauerlicherweise seien aber auch durch die Fehler der Wiedervereinigung die Fähigkeiten und gute Erfahrungen der Ostdeutschen nicht genutzt worden. - Eine beeindruckende Führung in der Elisabethkirche und ein Blick vom Turm der „Spiegelslust“ rundeten das schöne Marburgbild ab.
Ingo Heilemann
Ortsverband Eisenach
Neuwahlen im Eisenacher Seniorenverband BRH e.V.
Der volle Saal im Glockenhof am 13.4.10 zeugte vom Interesse der Mitglieder an der Wahlveranstaltung. Sie begann mit der Aufnahme von 3 neuen Mitgliedern. Versammlungsleiterin Karin Dell verwies bei der Bekanntgabe der Tagesordnung auch auf die Notwendigkeit, demokratische Regeln zu beachten. Heinz Bocklisch nannte zu Beginn seines Rechenschaftsberichts die Namen der im Wahlzeitraum verstorbenen Mitglieder. Ihrer wurde in einer stillen Minute gedacht. Im Bericht wurden die zahlreichen Probleme angesprochen, bei denen auch im 20. Jahr der Einheit kein Wille zu ihrer Lösung erkennbar ist, und aus denen noch schlimmere Folgen erwachsen werden. Betroffen ist vor allem der ärmere Teil der Bevölkerung, für die das profitorientierte System keine Verwendung mehr hat.
Während die Kosten für das Lebensnotwendige ständig steigen dürfen, ist eine realistische Zukunftsorientierung weder im Bildungs- noch im medizinischen Bereich festzustellen, und auch eine rechtzeitige Vorbereitung auf den demographischen Wandel findet nicht statt. Dagegen ist der BRH mit seinen Forderungen an die Politik aufgetreten. Der Kreisverband hat sich aber auch speziell um seine Mitglieder gekümmert. Veranstaltungen mit Vertretern verschiedener Partein, zu allgemeinbildenden Themen oder das Sommerfest auf dem Harsberg kamen gut an. Die Teilnehmer denken auch gerne an die Reisen nach Südtirol, ins Zillertal oder in das Länderdreieck an der Mosel zurück. Eine Entsolidarisierung wird der BRH nicht zulassen.
Nachdem Kassenprüferin Brigitte Berger den Kassenbericht von Helga Bielert als einwandfrei und vorbildlich erklärt hatte, gab in der Diskussion Landesvorsitzender Günther Nickol Einblick in Auseinandersetzungen zur Überwindung bestehender Missstände, u.a. das unbefriedigende Ost-West-Verhältnis und die Rentenungerechtigkeit. - Bei den folgenden Zustimmungen und Wahlentscheidungen konnte Einstimmigkeit festgestellt werden. Verdiente Mitglieder wurden vom Landesvorsitzenden mit der Ehrennadel ausgezeichnet, dem Vorstand wurde gedankt, vor allem seinem alten und neuen Vorsitzenden Heinz Bocklisch. Neben ihm arbeiten künftig Karin Dell als stellertretende Vorsitzende, Helga Bielert als Kassenwart, Karin Obst als Chronistin, Irmgard Först für Öffentlichkeitsarbeit, Ingo Heilemann für Pressearbeit und Britta Pokorny als Protokollantin.
I. Heilemann
Ortsverband Suhl
Auch in diesem Jahr wurden wir Frauen und z. Teil auch deren Ehemänner durch unseren Vorstand zu einem gemütlichen Beisammensein anlässlich des Internationalen Frauentages eingeladen. Dieser Einladung waren viele Seniorinnen gefolgt.
Im gepflegten Ambiente des Hotels Thüringen war für uns eine schöne Kaffeetafel eingedeckt worden und wir wurden mit Kaffee und einem reichhaltigen Kuchenangebot verwöhnt.
Der Internationale Frauentag wird in diesem Jahr zum 100. Mal gefeiert. Der Tag geht auf die Initiative der deutschen Sozialistin Klara Zetkin zurück. In der DDR genoss dieser denkwürdige Tag große Wertschätzung Es ist erfreulich, dass auch die BRD das Andenken an diese mutige Frau in Ehren hält. Diese und ähnliche Gedanken vermittelte uns auch Herr Wolfgang Gerth in seiner Begrüßungsansprache
Nach gemütlichen Plauderstunden über gemeinsam erlebte Veranstaltungen, Tagesfahrten und Kurzreisen innerhalb unseres Vereins wurde dieses gemütliche Beisammensein beendet. Gewiss haben diese Stunden auch den neu eingetretenen Mitgliedern sehr gefallen.
Die Vorfreude auf in diesem Jahr weitere geplante Veranstaltungen und die Freude auf den hoffentlich baldigst eintretenden Frühling haben wir mit nach Hause genommen.
Margarete Knoth
Ortsverband Eisenach
Klaviertrio zum Frauentag
Der Seniorenverband BRH e.V. Eisenach hatte in den Glockenhof eingeladen, und die Mitglieder mussten im großen Saal an den Kaffeetafeln zusammenrücken, um allen die Teilnahme zu ermöglichen. Was nach der Begrüßung drei Schüler der Eisenacher Musikschule unter Leitung von Frau Jobst zum Vortrag gebrachten, war von erstaunlicher Qualität und gab der Veranstaltung einen würdigen Rahmen.
Sehr schön fügte sich da die Landtagsabgeordnete Katja Wolf mit ihrer angenehmen, kräftigen Stimme ein. Ihr lebendiger Vortrag über Ursprung und Aktualität des internationalen Feiertages bot viel Wissenswertes. Vor allem machten die Beispiele und Zahlen bewusst, dass der Kampf gegen die Benachteiligung der Frauen noch längst nicht beendet ist und bei gleichbleibender Anstrengung noch 300 Jahre andauern müsste.
Heute wird noch hingenommen, dass Frauen bei gleicher Leistung um 30% niedriger entlohnt werden und die Höhe ihrer Renten in Zukunft etwa 50% geringer ausfallen dürfte, dass der Frauenanteil mit der Höhe der Karrierestufen rapide abnimmt, Frauen in der höchsten Volksvertretung nur mit ca. 30% vertreten sind. Besonders schockieren muss aber, dass hinsichtlich der Rendite Frauenhandel mit 500.000 Fällen nach Waffen- und Drogenhandel den 3. Platz einnimmt. Das sollte man auch bei Kaffee, Kuchen und schöner Musik nicht verdrängen.
Ingo Heilemann
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Hauptversammlung des BRH- Ortsverbandes Jena
Am 26.11.2009 fand in Jena unter Teilnahme des Landesvorsitzenden Günther Nickol die Hauptversammlung des BRH- Ortsverbandes statt.
In ihrer Begrüßungsansprache ging die Vorsitzende des Ortsverbandes, Frau Dr. Schwirtz, unter anderem mit einem kurzen Rückblick auf internationale, nationale und regionale politische Ereignisse und auf noch offene Probleme ein.

Im Rechenschaftsbericht der Leitung des Ortsverbandes gab Frau Dr. Schwirtz statistische Ausführungen zur Mitgliederbewegung und stellte fest, dass die Mitgliederstärke des Ortsverbandes seit Jahren stabil ist. Trotz des Mitgliederschwundes durch Todesfälle und Austritte aus gesundheitlichen und finanziellen Gründen konnte durch beachtliche Neuzugänge der Mitgliederstand von 203 Mitgliedern gehalten werden.
Zum stabilen Mitgliederbestand trägt vor allem das breite Veranstaltungsangebot des Ortsverbandes Jena bei. Eine so positive Entwicklung erfolgt nicht von selbst, sie ist das Ergebnis langfristiger Planung und kontinuierlicher zeitaufwendiger Arbeit eines eingeschworenen und engagierten Kollektivs. Einen großen Stellenwert besitzt hier die persönliche Werbung.
Die Leitung des Ortsverbandes richtet das Augenmerk auf die Gestaltung eines interessanten und abwechslungsreichen Verbandslebens. Dabei geht es vor allem darum, den Kontakt zwischen den Mitgliedern zu fördern, um so das Zusammengehörigkeitsgefühl zu festigen und zu erreichen, dass unsere Mitglieder aktiv an den vielfältigen Veranstaltungen teilnehmen und sich im BRH- Ortsverband wohlfühlen.
Mit den Behörden der Stadt Jena besteht eine gute Zusammenarbeit, es wurden Aussprachen mit Vertretern der Stadtverwaltung geführt, für ausscheidende Angestellte wurde Werbematerial übergeben.
Frau Dr. Schwirtz dankte zum Abschluss ihrer Ausführungen ganz besonders dem anwesenden Landesvorsitzenden Günther Nickol für seinen unermüdlichen Einsatz an “der Rentenfront“ und seine Arbeit als Landesvorsitzender sowie allen Mitgliedern und wünschte sich auch in Zukunft eine solche gute Zusammenarbeit.
Nach dem Rechenschaftsbericht wurden die Neuwahlen für den neuen Ortsvorstand durchgeführt. Als Vorsitzende wurde Frau Dr. Schwirtz einstimmig wiedergewählt.

Der Landesvorsitzende Günther Nickol überreichte sodann eine Auszeichnung des BRH Bundes mit Urkunde und Ehrennadel an folgende verdiente Mitglieder:
- · Dr. Walter Berg
- · Edeltraud Kouril
- · Edith Schumann
- Eine Auszeichnung durch den Landesverband bekam Herr Karl-Heinz Rönitz für seine mitgliedsnahe verbandspolitische Arbeit.
In seiner Ansprache dankte der Landesvorsitzende zunächst der Leitung und den Mitgliedern des Ortsverbandes Jena für die bisher geleistete Arbeit. Er ging auf die bestehende Rentenproblematik ein und forderte eine zeitnahe Angleichung der Renten Ost an West. Er bezog sich dabei auf die Aussage der damaligen Ministerin für Soziales, Familie und Gesundheit und jetzigen Ministerpräsidentin Frau Christine Lieberknecht, sich für eine solche zeitnahe Angleichung einzusetzen, welche sie am 03.08.2009 anlässlich eines Sommerfestes mehrerer BRH-
Ortsverbände in Mühlhausen getroffen hat.
Ein Mitglied des Ortsverbandes Jena prägte folgenden Spruch, den sich alle Ortsverbände zu eigen machen sollten:
„Eine Woche ohne den BRH ist eine verlorene Woche.“
D. Arnold

Verbandsarbeit lebt von vielseitigem Engagement
Geraer Seniorenverband BRH wählte neuen Vorstand
Die Mitglieder des Thüringer Seniorenverbandes BRH erlebten am 25. November 2009 wiederum einen Höhepunkt im Verbandsleben. Der Vorstand gab Rechenschaft über die Verbandsarbeit seit 2006 und die Mitgliederversammlung wählte einen neuen Vorstand.
Der Seniorenverband BRH, Ortsverband Gera, besteht bereits 19 Jahre. Er wird Mitte des Jahres 2010 den 20. Jahrestag seiner Gründung feiern. Von Anfang an stellte sich der BRH Ortsverband den aktuellen politischen und sozialen Erfordernissen unserer Zeit. Schwerpunkt war und ist der Kampf um die Anerkennung der Lebensleistung der älteren Generation.
„Sicher und geborgen im BRH“, diesem Credo unseres Verbandes verpflichtet, haben die Mitglieder seit Jahren das Gefühl der Zusammengehörigkeit, der Solidarität und des Gemeinsinns gefördert. Der BRH Ortsverband Gera ist eine Gemeinschaft Gleichgesinnter. Der Vorsitzende des Ortsverbandes betonte dazu im Rechenschaftsbericht: „Eine Gemeinschaft ist nicht die Summe der Interessen, sondern die Summe der Hingabe ihrer Mitglieder für ihren Verband“!
Die aktive Mitarbeit der Mitglieder zur Erfüllung der geplanten Verbandsaktivitäten war und ist die Basis dafür, dass der Vorstand eine gute und positive Bilanz seit 2006 ziehen konnte. Zur positiven Bilanz gehören, so der Vorsitzende Siegfried Schneider, unter anderem:
- · Anspruchsvolle Jahresarbeitspläne, die alle erfüllt wurden,
- · Zwanzig Mitgliederversammlungen mit durchschnittlich 78 Teilnehmern und interessante Themen wie die Europäische Union, Gesundheitsreform, Patientenrechte, Energiemarkt, Gera im Wandel, Renten- und Sozialrecht, Aussprachen mit Kandidaten für den Landtag und den Bundestag,
- · Aktive Mitwirkung im Seniorenbeirat der Stadt Gera,
- · Reisen ins In- und Ausland, Wanderungen im Stadtkreis Gera und in ganz Mitteldeutschland, Weihnachts- und Frauentagsfeiern, Stammtische und Frauentreffs,
- · Petitionen an den Bundestag zur Angleichung des Rentenwertes Ost an West, dazu enge Verbindungen zu anderen Seniorenorganisationen.
- Die Vielfalt und Breite der Verbandsarbeit werden wir auch künftig fortsetzen, die Mitglieder in Rechts- und Sozialfragen zu unterstützen und auch weiterhin das solidarische Miteinander zu pflegen, so der neu gewählte Vorsitzende Siegfried Schneider.
Die aktive Unterstützung des Landesvorstandes dazu versicherte Heinz Basin, Stellvertreter des Vorsitzenden des Landesvorstandes, der an dieser Wahlveranstaltung des BRH Ortsverbandes Gera teilnahm. Seine Ausführungen beinhalteten die Grundrichtung der künftigen BRH- Arbeit. Er versicherte dem neu gewählten Vorstand die stetige Unterstützung des Landesvorstandes. Er stellte den neu gewählten Ortsvorstand Gera den Mitgliedern vor. Folgende Mitglieder wurden gewählt:
Hans- Otto Feuerstein, Helga Leonhardt, Werner von Ladeck, Brigitte Schemel, Siegfried Schneider, Joachim Tasche, Dieter Trabert und Günter Wettstedt (siehe Foto).

Heinz Basin wünschte dem neuen Vorstand viel Erfolg in seiner Arbeit zum Wohle des BRH und seinen Mitgliedern. Der BRH Ortsverband steht nach wie vor allen Personen offen, die im Alter eine sinnvolle und abwechslungsreiche Betätigung brauchen, soziale Kontakte pflegen, gerne reisen und Geselligkeit lieben. Je stärker die Seniorenvertretungen, desto stärker ihr politisches Gewicht im Reigen der Vereine und Verbände!
Siegfried Schneider
Versammlung zum Jahresabschluss des Ortsverbandes Suhl unter Teilnahme des Landesvorsitzenden Günther Nickol
am 17.11.209
Nach der Begrüßung durch den Ortsvorsitzenden Karl-Heinz Weitz und das Vorstandsmitglied Wolfgang Gerth ernannte der Landesvorsitzende Günther Nickol den Koll. Karl-Heinz Weitz zum Ehrenmitglied des BRH und überreichte ihm eine Urkunde und einen Blumenstrauß.

Aus der Rede des Ortsvorsitzenden:
- · Der Ortsvorsitzende Karl-Heinz Weitz zog eine positive Bilanz über die erfolgreiche Arbeit im Jahr 2009
- · Der Ortsverband unterhält gute Beziehungen und soziale Kontakte zu anderen Senioren- und Sozialverbänden
- · Es besteht in der Stadt Suhl eine Kooperationsgemeinschaft mit diesen Verbänden
- · Wichtiges Thema Mitgliederwerbung, zur Zeit 140 Mitglieder

Aus den Ausführungen des Landesvorsitzenden:
Der Landesvorsitzende legte in seiner Rede u.a. die Zielsetzung von 200 Mitgliedern nahe. Zur Mitgliederwerbung sollen die Leistungen und Vorteile des BRH für Mitglieder hervorgehoben werden wie:
- · Zeitschrift AiR
- · Freizeit-Unfall-Versicherung
- · Sterbegeldversicherung
- · Amtsträgerversicherung
- · Rechtsschutz
- · Beratung in Renten- u. Rechtsfragen
- · Gemeinsame Veranstaltungen
- · Geselligkeit
- · Von der Stärke des BRH ist die politische Einflussnahme abhängig.
D. Arnold
Beratung mit den Orts- und Kreisverbänden
Der Thüringer Seniorenverband BRH e.V. führte am 09.10.2009 in Gotha eine Beratung mit den Orts- und Kreisvorsitzenden durch, an welcher auch der Bundesvorsitzende Dieter Berberich teilnahm.

Der Bundesvorsitzende hat in seiner Ansprache die BRH- Arbeit auf Landes- und Bundesebene analysiert. Er unterstützt die Arbeit der Landesverbände und ist der Meinung, dass die Verbandszeitschrift „Aktiv im Ruhestand“ mehr von den Landesverbänden bringen muss. Der BRH muss die Arbeit so gestalten, dass alle Seniorinnen und Senioren angesprochen werden.
Der Seniorenverband muss seine Arbeit gesamtdeutsch ausrichten, weil der einzelne Landesverband gerade im Rentenrecht nichts bewirken kann, denn hier handelt es sich um Bundesrecht. Auch in Europa wird der BRH als Landesverband nicht wahrgenommen. Es geht auf europäischer Ebene nur über CESI (Europäische Union der Unabhängigen Gewerkschaften). Auch die Rente mit 67 könne der BRH nicht unterstützen, weil sie eine Rentenkürzung darstellt. Deshalb gibt es im Rentenbereich noch viel zu tun und es ist geboten, dass die Arbeitsgemeinschaft Renten- und Versorgungsfragen ihre Arbeit weiter fortsetzt und sich nicht nur am Rentenausgleich Ost an West orientiert, sondern in den kommenden Jahren wird es darauf ankommen, die Probleme Ost und West im Zusammenhang zu sehen.
Es muss deshalb ein einheitliches Rentensystem geschaffen werden. Auch an den Problemen des Gesundheitssystems muss in Zukunft mehr für die Menschen getan werden. Der Austausch zwischen Ost- und Westverbänden muss argumentativ und sauber geführt werden. Auch bei der Rentenbesteuerung brauchen wir im Steuerrecht eine Beweislastumkehr. Wir müssen unsere Menschen noch besser mitnehmen und insbesondere unseren Seniorinnen und Senioren vermitteln, was wir als Seniorenverband tun wollen, damit sie erkennen, dass wir eine wahre Interessenvertretung sind mit Konsequenz und einem starken Mitgliederverband.

In der anschließenden regen Diskussionsrunde beantwortete der Bundesvorsitzende die Fragen der Anwesenden. Diese Veranstaltung war ein Höhepunkt in der diesjährigen Verbandsarbeit.
D. Arnold
Versammlung des BRH- Ortsverbandes Erfurt am 24.09.2009
Am 24.09.2009 führte der BRH- Ortsverband Erfurt eine Mitgliederversammlung durch, zu der der Landesvorsitzende des Thüringer Seniorenverbandes BRH e.V., Günther Nickol, anwesend war. In seinen Ausführungen ging er auf die aktuelle politische Lage ein und erläuterte unter anderem die Rolle des BRH in der Senioren- und Landespolitik.

Er unterstrich die Forderung des BRH nach mehr sozialer Gerechtigkeit und einer schnellen Renten-angleichung Ost an West und wies auf die verschiedenen Aktivitäten des Landesverbandes wie z.B. Briefe an die Landtags- und Bundestagsabgeordneten sowie auch persönliche Gespräche mit Abge-ordneten und Politikern zu diesem Thema hin. Dabei verwies er auf die Aussage der Bundeskanzlerin, die Rentenangleichung in der nächsten Legislaturperiode in Angriff zu nehmen sowie auch auf das Versprechen der Thüringer Sozialministerin, sich mit aller Kraft für die Belange der Senioren und eine schnelle Angleichung der Renten einzusetzen.
Günther Nickol machte einmal mehr deutlich, wie wichtig die Werbung und Gewinnung neuer Mit-glieder ist. Zu diesem Zweck wurden auch verschiedene Werbematerialien ausgelegt und übergeben, welche die Erfurter Mitglieder des BRH zur individuellen Werbung nutzen sollen. Eine weitere Aktion der Werbung im Hinblick auf neue Mitglieder ist die Versendung von Briefen mit der Vorstellung und dem Anliegen des BRH an Bürgermeister ausgewählter Städte und Gemeinden mit der Bitte um Veröffentlichung im Amtsblatt und dem Anliegen, dem BRH ausscheidende oder ausgeschiedene Mitarbeiter zu benennen, um diese für den BRH zu gewinnen.
D. Arnold
Der Landesvorsitzende zu Gast in Weimar
Der BRH- Ortsverband Weimar führte am 10.09.09 eine Vorstandssitzung mit anschließender Mit-gliederversammlung durch, zu der der Landesvorsitzende des Thüringer Seniorenverbandes, Günther Nickol, anwesend war. Die Themen bewegten sich während der Vorstandssitzung hauptsächlich um die Mitgliedergewin-nung und die Notwendigkeit der Präsentation des BRH in der lokalen Presse. Der Landesvorsitzende gab Anregungen und führte Beispiele einer effektiven Verbandsarbeit an.

Zur anschließenden Mitgliederversammlung sprach Günther Nickol zur Verbandsarbeit und erläuterte an aktuellen Beispielen aus anderen Ortsverbänden, wie eine erfolgreiche Arbeit geleistet werden kann. In seinen weiteren Ausführungen sprach er zur aktuellen Politik, zu den Wahlen, zur Rentenbesteuerung und Rentenangleichung. Es folgte eine rege Diskussion, in welcher der Landesvorsitzende viele Fragen der Weimarer Mitglieder zu beantworten hatte.
D. Arnold
Thüringer Sozialministerin zu Gast beim Sommerfest des Thüringer Seniorenverbandes
Der Thüringer Seniorenverband BRH e.V. feierte am 03.08.09 in Mühlhausen mit den BRH- Orts- und Kreisverbänden Bad Langensalza, Heilbad Heiligenstadt, Leinefelde/ Worbis, Mühlhausen und Nordhausen ein Sommerfest. Mit über 200 Personen war die Teilnahme überdurchschnittlich gut.

Als Gäste waren die Thüringer Sozialministerin Frau Christine Lieberknecht, die CDU- Landtagsabgeordnete Frau Holzapfel, der CDU- Landtagsabgeordnete Herr Bergemann, der Landtagsabgeordnete der LINKEN, Herr Kubitzki, der stellvertretende Landrat des Unstrut- Hainich- Kreises, Herr Münzberg sowie der Vizebürgermeister der Stadt Mühlhausen, Herr Dr. Bruns anwesend.
Der Landesvorsitzende Günther Nickol begrüßte die Anwesenden auf das Herzlichste und verwies in seiner Begrüßungsansprache darauf, dass sich der Verband als Interessenvertretung der älteren Generation besonders für soziale Gerechtigkeit sowie die Gleichbehandlung zwischen Ost und West einsetze und auch solidarisch wirke. Sodann nahm er im Auftrag des Landesvorstandes die Auszeichnung einiger verdienter Mitglieder der anwesenden Orts- und Kreisverbände mit einer Urkunde und der Ehrennadel des BRH vor.
Anschließend sprach Frau Ministerin Lieberknecht ein kurzes Grußwort und brachte unter anderem zum Ausdruck:
Die Landesregierung leistet ihren Beitrag für eine menschliche und solidarische Gesellschaft – generationenübergreifend – für Alt und Jung. Eine menschliche Gesellschaft heißt gleichberechtigte politische und gesellschaftliche Teilhabe aller Bürgerinnen und Bürger. Senioren sind ein Gewinn für unsere Gesellschaft. Die Landesregierung trägt dazu bei, dass sich die Älteren in Thüringen als selbstbewusste, verantwortungsvolle und lebensfrohe Generation präsentieren, so dass auch die heute Jungen ihr späteres Leben aktiv und selbstbestimmt, mit Lebensfreude und Gemeinsinn führen können. Daher werde ich mich auch weiterhin energisch dafür einsetzen, dass wir eine Angleichung der Renten in Ost und West durchsetzen. Ich verstehe diese Aufgabe auch als einen Beitrag, die Folgen der deutschen Teilung endgültig zu überwinden.
Neuer Ortsvorsitzender in Apolda
Am 08. Juli 2009 wurde der langjährige Vorsitzende des Ortsverbandes Apolda, Kollege Rolf Stecher, in seiner Wohnung (siehe Bild) durch den Landesvorsitzenden aus seiner Vorsitzendenfunktion verabschiedet. Diese hatte er 19 Jahre lang erfolgreich ausgeübt. Für seine Leistungen wurden ihm Dank und Anerkennung durch den Kollegen Nickol ausgesprochen.
Im Anschluss daran fand eine Mitgliederversammlung statt, in der der bisherige Vorsitzende offiziell von den Mitgliedern verabschiedet wurde.
Als neuer Vorsitzender wurde der Kollege Ewald Reinboth gewählt.

Kollege Nickol beglückwünschte den neu gewählten Vorsitzenden (siehe Bild). In seiner Rede erläuterte der Vorsitzende nochmals die geschichtliche Entwicklung des BRH als gesamtdeutschen Verband und sprach über seine Aktivitäten auf Bundes- und Landesebene. U. a. ging er auch auf den Bundesvertretertag, der am 03. und 04.06.2009 in Berlin stattfand, ein und erläuterte den Kampf um soziale Gerechtigkeit und die verabschiedeten Beschlüsse des Gewerkschaftstages und hob dabei die einheitliche Behandlung der Menschen im vereinten Deutschland hervor. Nach 20 Jahren Einheit dürfe es einfach keine Unterschiede zwischen Ost und West mehr geben.
Er sprach auch über die vorliegenden 17 Anträge der LINKEN für die Gleichstellung und hob die laufenden Initiativen gegenüber der Landesregierung und den Bundestags- und Landtagskandidaten hervor.
Nicht zuletzt betonte er nochmals, dass der BRH für die ältere Generation unentbehrlich sei, solange noch Gerechtigkeitslücken bestehen.
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