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Thüringer Seniorenverband BRH e.V.

Bund der Ruheständler, Rentner und Hinterbliebenen (BRH)

Leserbriefe
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Fahrt nach Schönbrunn

An einem der ersten warmen Sommertage haben wir Mitglieder des BRH – Ortsverbandes Suhl einen geselligen angenehmen Nachmittag erlebt.

Zuerst fuhr uns der Bus durch unsere reizvolle Heimat nach Schönbrunn. Wir besuchten am historischen Standort der Gewürzmühle das Gewürzmuseum.

Ein mit der Geschichte der Mühle bestens Vertrauter informierte uns über die Entstehungsgeschichte der Gewürzmühle die sich weltweit einen guten Namen mit ihren Gewürzerzeugnissen und Verarbeitungen gemacht hat. Bei einem Rundgang durch das Museum konnten wir uns bildlich davon überzeugen. Besonders die Gründung und Entwicklung ist sehr gut dargestellt.

Darüber hinaus bestand die Möglichkeit eine Vielzahl an Gewürzen zu kaufen.

Im Anschluss daran fuhren wir in das Blockhaus Breitenbach. In diesem typisch -thüringisch gestalteten Wirtshaus wurden alle unsere magenfreundlichen Wünsche zu aller Zufriedenheit erfüllt. Auf der sonnigen Terrasse hatten wir einen wunderschönen Ausblick und die Möglichkeit zu ergiebigen Gedankenaustausch.

Besonders hervorzuheben sind die schmackhaften und preiswerten Speisen und die Vielseitigkeit des Angebotes.

So vergingen angenehme Stunden bis uns der Bus wieder zurück in die Heimat brachte. Wieder einmal hatten wir die Gelegenheit einen angenehmen Nachmittag in vertrauter Runde zu erleben und freuen uns wieder auf noch kommende gemütliche Stunden. 

    Margarete Knoth

 


 

Eine Omnibusfahrt in den Frühling

„Und wieder geht ein schöner Tag zu Ende“! Mit diesen Worten verabschiedete sich unser Reiseleiter, Herr Wolfgang Gerth, von uns, den Mitgliedern des Seniorenverbandes BRH Suhl, nach einer wunderschönen Fahrt durch die aufblühende Natur unserer näheren Heimat.
Unser erstes Reiseziel war ein Landgasthaus in der Mühle Heichelheim. Hier genossen wir ein schmackhaftes Mittagsmahl. Dazu erzählte uns der „Kartoffelpfarrer“ wissenswertes und kurioses über die Kartoffel.

Anschließend fuhren wir weiter zum Bratwurstmuseumnach Holzhausen am Fuße der Wachsenburg. Dass es sogar einen Bratwurstclub gibt hat wohl keiner unserer Senioren gewusst. Über die Aufgaben der Mitglieder und vieles mehr, wurde uns von einem kundigen Mitglied dieses Clubs vermittelt.
Die Thüringer Bratwurst ist nicht nur in Thüringen, sondern in ganz Deutschland beliebt. Von der ausgezeichneten Qualität konnten wir uns überzeugen.
In dem großen Areal werden zahlreiche Tier liebevoll umsorgt und betreut.
Wir erfreuten uns am munteren Getümmel von Schafen, Hühnern, Pfauen, Schweinen, Eseln, Ponys, Tauben und vieles mehr. Wann hat man schon die Gelegenheit ein kleines Lämmchen liebevoll zu kraulen? – Hier war es erlaubt.
Wir genossen die erholsamen Stunden inmitten der gepflegten Anlagen, welche von den Mitgliedern des Bratwurstclubs mit unzähligen Frühlingsblumen bepflanzt wurden.

Wir waren dankbar für diesen herrlichen Frühlingstag den wir in geselliger und vertrauter Runde verbringen durften und danken unserem Vorstand für die gute Organisation.

 

Margarete Knoth

 

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Abschlussfahrt 2010

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Kollege H. Mrozik vom BRH Arnstadt gibt zum Thema "Der Generationsvertrag ist hiermit gekündigt" zu bedenken:

Was besagt der Generationsvertrag? Besagt er, die Jüngeren erarbeiten und finanzieren mit ihren Beiträgen die Renten der Alten? Ist da dieses Leitbild: Früher haben Einhundert für Einen die Rente erarbeitet, heute müssen das einige Wenige tun! Man verzeihe mir! Da liegen doch diejenigen die in der E-Mail vom15.07 2009, 16:07 zitiert werden (Anmerkung: "Der Generationsvertrag ist hiermit gekündigt - Wir, die Generation der unter 40-Jährigen, haben von den Älteren keine Kompromisse mehr zu erwarten.") völlig daneben! Sie vergessen in welcher Gesellschaft sie leben und dass das Ausspielen der Generationen, Personengruppen etc zum Bestandteil derjenigen gehört, die die Politik bestimmen.

Tatsache ist, früher haben "Viele" mit ihrer Hände Arbeit für die soziale Sicherung (auch Renten) gesorgt. Und das von Generation zu Generation! Aber sie haben auch im Laufe der Zeit Automaten und Roboter geschaffen, die ein Vielfaches dessen erarbeiten was mit Hän-den zu schaffen ist. Als Nebeneffekt haben sie aber auch die Voraussetzungen geschaffen, dass sie selber mehr und mehr ihre Arbeit verloren haben. Also werden die Reichen immer reicher und die Armen immer ärmer.

Dem Staat obliegt es also jetzt für die soziale Sicherung der Menschen zu sorgen. Gleichzeitig werden die Reichen durch die vielfach höhere Wertschöpfung mit den Automaten und Roboter immer reicher, sodass sie vor "Dummheit", man schaue in die diversen Blätter, nicht wissen, was sie mit ihrem Reichtum anfangen sollen.

Frage: Gehört nicht ein Teil der Wertschöpfung, statt Steuern zu senken, in den Staatssäckel, um die Sozialsysteme aus denen die entlassenen Arbeitnehmer die Menschen letztendlich versorgt werden müssen. Man wird doch fragen dürfen, wann wird der gelehrte Michel endlich klug?

H. Mrozik BRH Arnstadt

 


 

Verband hilft den Rentnern

Es ist nicht so, dass es für die Rentner keine Lobby gibt. Ich bin seit 1993 Mitglied im Bund der Ruhestandsbeamten, Rentner und Hinterbliebenen. Der Bundesverband hat in den zurückliegenden Jahren an den Sozialgerichten und am Bundesverfassungsgericht mehrfach Urteile zugunsten der Rentner und zur Rentengerechtigkeit erstritten. Man darf nicht nur jammern, sondern muss sich auch in einem Verband mit einbringen und um seine Rechte kämpfen; man darf sich nicht sagen: Lass andere den Kampf führen, von den Ergebnissen profitiere ich letztlich auch.

Willi Drigalla, Artern

 

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